Astrologie & Horoskope im Zodiac-Portal

Der Zodiac: Astrologie und Horoskope

Der Ursprung der Astrologie liegt viele Jahrtausende zurück. Viele Quellen sind seither belegt worden. Die wahrscheinlichste liegt jedoch im Zweistromland in Mesopotamien, zugleich auch der Wiege der Menschheit. Unter anderem beschäftigt sich die Astrologie mit der Horoskopie, dem Stellen von Horoskopen. In allen uns bekannten Kulturen ist Sie zu finden, belegt und praktiziert. Doch was ist eigentlich Astrologie. Sie ist einen gute Methode um Weltbilder zu beschreiben und die pure und einfache Menschenkenntnis. Das bedeutet der Zodiak ist ein mathematischer Messkreis, indem je 30 Grad einem Tierkreiszeichen (Sternbild) zugewiesen werden. Der Zodiak wird auch als Tierkreis bezeichnet, wobei es unterschiedliche Schreibweisen gibt, die entweder dem griechischen oder dem lateinischen entstammen. Diesen Sternbildern sind Muster und Eigenschaften zugeschrieben, wie sie auch die moderne Psychologie kennt und praktiziert. Um nähere Aussagen betreffend der Sterne und ihrer Prägung einer Person treffen zu können ist die Kenntnis der Himmelsmechanik notwendig. Hierbei werden Planetenstände zum Zeitpunkt der Geburt oder besser gesagt, der Augenblick eines Ereignisses, berechnet. Die auftretende Wechselwirkung der Gestirne (Sonne, Mond, Venus etc.) im sogenannten Zodiac, dem Tierkreis, können Charkteranlagen und zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten einer Person, bzw. eines Ereignisses beschreiben. Gleichwohl der Gravitationskräfte der einzelnen Planeten untereinander. So ist bekannt das der Mond Auswirkungen auf Tier- und Pflanzenwelt ausübt. Sonneneruptionen Wirkungen auf Computer- und Telekommunikationssysteme und spezielle Planetenanordnungen Auswirkungen auf Naturereignisse oder die wirtschaftlichen Gebahren haben. Der Radix (Zodiacus) ist für Astrologen der Ausgangspunkt um die komplexen Berechnungen durchzuführen. Die Ergebnisse werden dort eingetragen, die in weiteren Schritten eine Deutung des persönlichen Horoskops erlauben. Am 27.11 2008 wechselt Pluto das Tierkreiszeichen und wechselt vom Schützen in das nächste Zeichen: » Pluto im Steinbock.

Der bekannte Ausspruch von Johannes Keppler: "Die Sterne zwingen nicht, sie machen nur geneigt", zeigt wie der berühmte Astrologe und Astronom im siebzehnten Jahrhundert, sich dem Thema näherte.

Er vertrat bereits die Auffassung, das es durchaus Veranlagungstendenzen im Zodiac geben könne, jedoch postulierte er den freien Willen des Menschen, indem er dadurch zum Ausdruck brachte, dass ein Mensch, der Kenntnis um seine Veranlagung besitzt, es jederzeit selbst in der Hand habe, sich weiterzuentwicklen oder nicht. Das heisst konkret: Ein Horoskop zeigt die Anlage und Aufgaben im Zodiak. Was der Horoskopeigner daraus macht, ist eine weitere Sache.

Sofern Sie noch gar nichts über diese Materie wissen sollten, können Sie sich in nachfolgendem Link Ihr individuelles Horoskop erstellen lassen (kostenlos). » Persönliches Geburtshoroskop mit Aszendent gratis erstellen und deuten lassen. In den grossen Kirchen, die noch erhalten sind und ebenso in monumentalen Bauten, findet derjenige der es versteht zu schauen, zahlreiche Hinweise auf die Astrologie, den Tierkreis (Zodiac) und numerologische Zahlenkombinationen in Form der harmonischen Architektur. Im Rahmmen von Restaurationen werden immer mehr alte Hinweise entdeckt, die Teils in Krypten oder unster Fresken zu finden sind. Leonardo Da Vinci kostruierte verschiedene Meisterwerke nach harmonischen Grundbedingungen und dem goldenen Schnitt. So sind zahlreiche Schlüssel in dem berühmten Virtruvius zu finden. Ähnliches ist in zahlreichen Pyramidenkonstruktionen bis heute erhalten und wird mit Nachdruck erforscht.

An dieser Stelle sei noch das in letzterer Zeit wiederverfolgte Prinzip des "Biodynamischen Weinbaus"kurz erwähnt. Dabei werden Weine so ausgebaut, dass bei der Aufzucht und der Ernte Planetenkonstellationen und Mondphasenzyklen beachtet werden. Begründet wurde diese durch den österreichischen Antroposophen Rudolf Steiner (1861-1925) in den zwanzigern des vergangenen Jahrhunderts. Steiners Bildung war ganzheitlich angeleget. Er studierte die Naturwissenschaften wie die Mathematik und auch die Geisteswissenschaften, wie Geschichte, Literatur und Philosophie an der TH Wien. Einige der besten und leider auch teuersten Weine der Welt werden basierend diesem Prinzip angebaut.

"...Wir werden in einem vorausbestimmten Augenblick geboren, an einem vorausbestimmten Platz, und haben, wie der Jahrgang eines Weines, die Qualität des Jahres und der Jahreszeit, in der wir zur Welt kamen. Nicht mehr und nicht weniger behauptet die Astrologie..." Zitat nach C.G. Jung

Der Zodiak und die Numerologie

Das Wissen um den verborgenen, bzw. den versteckten Sinn und Gehalt der Zahlen birgt mancherlei erstaunliche Überraschung. So wird in dieser Geheimwissenschaft davon ausgegangen, dass jede Zahl und Zahlenkombination eine eigene Schwingung und somit eine selbstständige Bedeutung besitzt. In der Antike befasste sich Plato ausgiebig mit der Numerologie und versteckte verschiedene Auflösungen z.B. in den platonischen Körpern. Heutzutage sind verschiedene numerologische Systeme überliefert, wenn auch nicht in ganzer Tiefe. Zu den bekannten zählen die des Pythagoras und das Numerologiesystem des Cheiro. Das erste geht zurück auf die griechische Schule der Pythagoräer, das zweite gründet sich auf der Kabbala. Cheiro steht als Synonym für Count Louis Hamon (1866 - 1936). Cheiro baut auf dem »Buch der verborgenen Weisheit« - wie die Kabbala (Quabbalah) auch genannt wird - auf. Es wird jedoch berichtet, dass dieses Buch nicht alle Weisheiten enthält, weil das letzte und wahre Wissen nur mündlich weitergegeben wurde. Cheiro oder Graf Hamon zog in sehr jungen Jahren in den Nahen und Fernen Osten, um dort an den Quellen der okkulten Tradition die Geheimwissenschaften zu studieren. Er wurde schnell bekannt, da er in drei Kontinenten Vorträge hielt. Cheiro soll zahlreiche Ereignisse, so auch den Todestag von Königin Viktoria von England, richtig prognostiziert haben, so dass er von vielen als Prophet angesehen wurde, während er aber in erster Linie ein Forscher des Okkulten war. Nach Pythagoras haben die Menschen sich weiter mit der Magie der Zahlen beschäftigt - und das ist auf die schwarze wie auf die weiße Magie gemünzt. Dies kommt auch treffend in Goethes "Faust" zum Ausdruck, wo es im Hexen-Einmaleins heißt:



Du musst verstehen! Aus Eins mach Zehn, und Zwei lass gehn, und Drei mach gleich, so bist Du reich. Verlier die Vier! Aus Fünf und Sechs, so sagt die Hex', mach Sieben und Acht, so ist's vollbracht. Und Neun ist Eins und Zehn ist Keins, das ist das Hexen-Einmaleins.

In diesem Hexen-Einmaleins sind viele uralte Zahlengesetze verborgen. Zum Beispiel der Satz: ». ..und Zwei lass gehen.« Dieser Satz weist darauf hin, dass die Zahl Zwei für die schwarze Magie als unbrauchbar gilt. Deswegen müssen bei magischen Experimenten, die nicht allein von einer Person durchgeführt werden, mindestens drei Leute beteiligt sein. Die »Zweiheit« nämlich schützt vor bösen magischen Einflüssen.

Pythagoras dagegen hatte die Zahlenmagie zwar in Ägypten studiert, danach aber dieses Wissen vorwiegend auf den griechisch-europäischen Raum und dessen Sprachen abgestimmt. Als sein Geburtsjahr gilt das Jahr 570 vor Christi Geburt. Dieser Philosoph, Mathematiker, Astronom und Astrologe galt als der Wissende von Samos. Die Pythagoräer waren bis ins 4. Jahrhundert eine einflussreiche Philosophenschule. In ihrer Lehre wurden die Zahlen mit dem griechischen Alphabet in Zusammenhang gebracht. Noch heute bauen die Numerologen auf dem System des Pythagoras auf.

Auf Basis dieser Numerologiesysteme lassen sich verschiedene Geheimnisse lüften, die in Namen und Worten verborgen liegen. Im Jahr 2008 lieferte Otto Schilly in einem Interview mit dem Journalisten Gero von Boehm anlässlich seines 77.Geburtstages, Denkanstösse für diejenigen, die bereits ein wenig mit der Materie vertraut sind. Die Zahl sieben bezeichnet einen Planetenzyklus, um genauer zu sein den des Mondes. Ferner findet sich diese Zahl in vielen heiligen Schriften aller Religionsgemeinschaften, beispielsweise dem ersten Buch Mose, der Genesis. Die Lehre von der Antrosophie (Begründer Rudolph Steiner), befasst sich u.a. mit der Berücksichtigung von Planetenzyklen und geometrischen Gestzmäsigkeiten und Naturgesetzen, die seit Anbeginn der Zeit Baumeistern und einigen Architekten vertraut sind. Die Numerologie kann als unter Zuhilfenahme der Quersummenberechnung u.a. Aussagen treffen über:

  • Die Lebenszahl
  • Die Karmazahl
  • Die Aufgabenzahl

Die Bedeutung des Zodiak (Radix) im Kartenlegen und Tarot

Wahrsagen mit Hilfe der Karten erfährt gerade heutzutage einen enormen Zulauf. Verschiedene Legungen der Tarotkarten richten sich am Zodiac aus. So wird beispielsweise im Jahrestarot für 12 Monate, die Anordung der gezogenen Karten in einem Kreis durchgeführt. So erhalten die unterschiedlichen Tarotkarten eine weitergehende Bedeutung, neben Ihren in Reihe gelegten Aussagen mit Bildsymbolen zum der Legung zugrundeliegenden Bedeutung im astrologischen Sinne, dem Stern. Unabhängig von der oben beschreibenen Auslegung der Karten besitzen die Einzelnen eine direkte Zuordung zu Planetensymbolen und Tierkreiszeichen. Ein gutes Anscauungsbeispiel liefern die grossen Arkana des » Ansata-Tarot von Bernd A. Mertz. Auch im Aleister Crowley Thoth Tarot können wir diese Zuordnungen offenkundig finden.

Sicher ist, dass die Numerologie älter als die Astrologie oder andere Geheimwissenschaften ist, da diese erst entstehen konnten, nachdem der Mensch das Zählen, also den Umgang mit Zahlen, gelernt hatte.

Dieses Zählen begann mit dem Abzählen der Finger an den beiden Händen, wodurch dann mittels Addition und Multiplikation jede andere Zählung möglich wurde. Als Beispiel sei nur genannt, dass die Gesetze der Mondphasen - etwa die Zeitspanne von Vollmond zu Vollmond - anhand der Fingerzählung gefunden wurden, denn es müssen stets so viele Nächte vergehen, wie sie der Mensch dreimal an den Fingern seiner Hände abzählen kann: also 30 Nächte. Wir wissen auch, dass das erste Zahlensystem schon etwa 8500 Jahre vor unserer Zeitrechnung existierte, womit bereits die Rhythmen von Sonne, Mond und Planeten festgelegt werden konnten. Die gesamte Astrologie ist allein auf den Rhythmen der Planeten aufgebaut, die zunächst durch das Zählen gefunden wurden. Daher ist es auch kein Wunder, dass jedem Himmelsgestirn, also Sonne, Mond, Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto eine bestimmte Zahl zugeordnet wurde, was bis heute so geblieben ist, wobei die Zahl 7 eine herausragende Rolle spielte. Denn die Phasen des Mondes wurden in viermal sieben Tage eingeteilt, was je einer Woche entsprach, wobei jeder Tag einem Planeten zugeordnet wurde. Den einzelnen Tarotkarten wird hierauf basierend je ein Zahlenwert zugeordnet, der für sich selbst steht und eine ergänzende Aussage beinhaltet. Weiterhin erfahren die Tarotkarten Bedeutungen betreffend dem Zodiac, dem astrologischen Tierkreis. .